Single: “Federkleid“

VÖ: 23.10.2015

Album: “Umsonst und Draussen”

VÖ: 23.10.2015

 

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Manchmal muss man alles loslassen, was einen ausmacht, definiert und erklärt.
Einfach alles. Tom Liwa, der seit nunmehr drei Jahrzehnten mal solo, mal mit den
Flowerpornoes die deutsche Subkultur an- und bereichert, hat das getan. „Es gab
Ende 2013 einen Moment, an dem ich eigentlich so weit war, keine Platte mehr
machen zu wollen“, berichtet er. „Oder zumindest keine Musik mehr in der
Öffentlichkeit, höchstens noch in privaten Zusammenhängen. Weil mir die gesamten
Strukturen, in denen sich speziell die Popmusik, aber auch die Kunst allgemein heute
bewegt, so zuwider waren, dass ich darin nicht mehr stattfinden wollte.“ Was wäre
das für ein Verlust gewesen. Noch weit mehr für uns, die Hörer seiner zu Songs
geronnenen Ansichten und Einsichten eines freudvollen Danebenlebens, als für ihn,
den Duisburger, der mittlerweile im Grünen lebt und schon vor Jahren andere
Beschäftigungen und Inhalte fand, die inzwischen mindestens gleichwertig neben der
Musik stehen.

Die von ihm unerwartete Kehrtwende kam nach dem Loslassen und daran gekoppeltem Rückzug.
Er fing wieder an zu schreiben. Diese Veräußerung seiner Gedanken und Emotionen – also genau das, was den
Tom Liwa-Fan seit drei Jahrzehnten berührt und bereichert – findet sich nun in allen
Facetten und Nuancen auf dem neuen Album „Umsonst & Draußen“, einer
überragend vielseitigen Platte mit insgesamt 20 Songs.

Im Studio, begleitet von seinen treuen Flowerpornoes, entstanden dann neue Stücke. Ohne zu hinterfragen, abzubrechen oder jemals zu sagen: das geht nicht.
Stattdessen: Ein für alle neuer ‚Stream of Unconsciousness‘, bei dem ganz bewusst
das Unbewusste die Richtung definiert. Auf einmal ging es doch zurück ins Innere,
das Persönliche. Ein herrliches Beispiel für diese beiden Richtungen des Albums ist
die erste Single „Federkleid“: Im Dialog mit einem fiktiven Gegenüber, zu luftigbeschwingter,
ja fast möchte man sagen: euphorisch nach vorne rennender Musik
wird hier die eigene Vergangenheit seziert und in treffende Worte gefasst:

„Alle Augen schauen nach innen / auf den ungebetenen Gast / War es wieder nur ein
Fehlalarm? / Wir hatten feierlich beschlossen / Niemals so zu werden wie die
anderen / Aus der kleinen grauen Stadt, aus der wir kamen / Sie tragen ihre müden
Körper / Jahr für Jahr und Tag für Tag / Von der vorbestimmten Wiege / Hin zum
vorbestimmten Sarg.“
Und schließt mit den Worten: „Ich muss den treffen, den ich liebe.“

Da ist sie wieder, diese besondere Aufrichtigkeit Tom Liwas, die den aufmerksamen Hörer schon so
lange mit den wahren, warmen Sätzen begleitet, die nur aus dem Kopf eines
Künstlers stammen können, der dies alles hier nicht um des Geldes oder der Karriere
Willen tut. Sondern um etwas zu schaffen, das, einmal da, bleibt und zu einem guten
Freund wird.

LIVE

20.11. Essen, Grend
24.11. Wetzlar, Franzis
25.11. Dresden, Bärenzwinger
26.11. Osterburg, Kavaliershaus Krumke
28.11. Saalfeld, 41
29.11. Berlin, Roter Salon
30.11. Hamburg, Knust
01.12. Krefeld, Kulturrampe
17.12. Bielefeld, Bunker Ulmenwall (solo)
18.12. Düsseldorf, BiBaBuze
08.01. Dortmund, Subrosa
15.01. Mainz, Pink Carpet
28.01. Oelde, Kulturgut Nottbeck
01.02. Münster, Pension Schmidt
06.02. Westerstede, Wunderbar
10.02. Recklinghausen, Altstadtschmiede
11.02. Frankfurt, Das Bett
12.02. Traunstein, Nuts
14.02. Freiburg, White Rabbit
18.02. München, Milla
20.02. Augsburg, Cityclub
22.02. Nürnberg, Club Stereo
21.02. Stephanskirchen, Cafeladen
22.02. Nünrberg, Club Stereo
23.02. Köln, Blue Shell
25.02. Duisburg, Steinbruch

LABEL (LC-12764)

 

 

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