Single: “The Joke“

VÖ: 10.04.2015

Album: “Kingdom Of Fear”

VÖ: 10.04.2015

 

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INFO

Wenn das Vorgängeralbum „For Sale“ der Schlüssel war, mit dem die Tür nach draußen geöffnet wurde, ist „Kingdom Of Fear“ der Stiefel, der die Tür aus ihren Angeln kickt und dadurch alles hereinlässt: Das Licht, die Erkenntnis und die Wahrheit, die so gleißend hell ist, dass sich eigentlich keiner mehr herausreden kann, von wegen: Ich habe nichts gewusst, ich habe nichts gesehen.

Befindlichkeiten, Persönliches, Belange des Individuums – das alles bleibt hier außen vor. Stattdessen ist „Kingdom Of Fear“ eine kritische Bestandsaufnahme unserer Welt im Jahr 2014: Vom Überwachungsstaat zum Turbokapitalismus, vom Raubbau an der Natur bis zur Korruption in Wirtschaft und Politik, von ausbeutenden Chefs bis zu willkürlichen Polizisten.

Die Themen, die hier zur Sprache kommen, sind ungemütlich, keine Frage. Den Vorwurf, die Band sei „zu politisch“ geworden, haben East Cameron Folkcore auch schon mehr als einmal gehört. Aber es gibt für sie eben keine Alternative.

Diese Platte muss man in seiner Gesamtheit erfahren. Wer skippt oder kompiliert, dem entgeht das große Ganze, das hier verhandelt wird. Das Intro „What The Thunder Said“ funktioniert dabei wie ein Ausblick auf das, was einen in der nächsten Stunde erwartet: Die Songs auf der Platte gehen teilweise ineinander über, greifen hier musikalische Themen wieder auf und verarbeiten dort Zeilen weiter, die bereits vorher gesungen wurden. Die vierzehn Songs sind in vier Kapitel gegliedert, was besonders in der Doppelvinyl-Version seine volle Wirkung entfaltet: Nach der „Grand Illusion“ folgt der Blick „Through The Looking Glass„, anschließend erhebt das Volk seine Stimme („The People Speak„), bis schließlich das „Ship Of Fools“ ablegt und Album und Geschichte zu einem Ende bringen.

Genau wie bei Conor Oberst spürt man auch bei East Cameron Folkcore in jedem Song, jedem Takt und jeder Note die Dringlichkeit, die Überzeugung und dieses riesige Künstlerherz, das pumpt und pocht und gar nicht anders kann, als uns diese Lieder zu singen. Die aktuelle Single „The Joke“ lebt von seinen warmen, fast soulartigen Gesangsharmonien, die im Refrain mit hynotischem Drumming hysterisch-übergeschnappten Straßenköter-Vocals konterkariert werden und den Song mehr und mehr Richtung Punk-Attitüde bugsieren.

LIVE

22.-24.05. Mannheim – Maifeld Derby
23.05. Beverungen – Orange Blossom
26.05. Saarbrücken – Garage
27.05. Bielefeld – Forum
28.05. Hamburg – Hafenklang
29.05. Husum – Speicher
30.05. Berlin – Magnet
01.06. Jena – Rosenkeller
02.06. Dresden – Groovestation
03.06. Leipzig – Werk 2
04.06. Erlangen – E-Werk
05.06. A-Wien – B72
07.06. München – Ampere
08.06. A-Dornbirn – Conrad Sohm (mit Frank Turner)
09.06. A-Innsbruck – Weekender (mit Frank Turner)
10.06. Salzburg – Rockhouse (mit Frank Turner)
12.-15.06. CH-Interlaken – Greenfield
12.-14.06. NL-Landgraaf – Pink Pop Festival
16.06. Köln – Underground
17.06. Trier – Ex-Haus
18.06. Wiesbaden – Schlachthof
19.-21.06. Scheeßel – Hurricane Festival
19.21.06. Neuhausen ob der Eck – Southside Festival
19.21.06. Duisburg – Traumzeit Festival

 

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